Samstag, 29. Oktober 2011

Standpunkt vertreten

Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Eltern. Sicherlich gab es in der Vergangenheit auch die einen oder anderen Reibereien, doch im Grunde hielt sich das alles in Grenzen. Doch man merkt eben auch, dass man mit dem Erwachsenwerden andere Meinungen vertritt. Wenn ich meine Eltern besuche, fragen sie mich immer wieder, ob ich schon eine neue Frau kennengelernt habe. Die Fragen nerven mich immer wieder. Auch wenn ich eine neue Frau kennengelernt hätte, würde ich das meinen Eltern nicht gleich unter die Nase binden. Immerhin weiß man nie, wie sich eine solche Bekanntschaft entwickelt und ob es sich überhaupt lohnt, darüber zu reden. Mir macht es sehr viel Spaß, mit meinen Eltern über die verschiedensten Dinge und Themen zu diskutieren. In meinen Augen ist es einfach ungemein spannend, wenn die unterschiedlichen Meinungen aufeinandertreffen. Auch gegenüber meinen Freunden vertrete ich immer meinen Standpunkt und lasse mich nicht beeinflussen.

Samstag, 22. Oktober 2011

Eine schöne Stadt

Ich lebe seit meiner Ausbildung in Dresden und ich habe mich wirklich in die Stadt verliebt. Eigentlich habe ich mir nicht vorstellen können in der Stadt zu leben, denn ich bin auf einem 200-Einwohner-Dorf aufgewachsen. Wenn man auf dem Land aufwächst, kennt man einfach jeden und der Alltag ist ein bisschen anders als in der Stadt. In den ersten Monaten in Dresden hatte ich durchaus so meine Schwierigkeiten, doch mittlerweile habe ich auch die Vorzüge des Stadtlebens kennenlernen dürfen. Es ist ganz einfach so, dass man als junger Mensch in der Stadt mehr Möglichkeiten hat. Man kann sich einfach mal total flexibel für eines der zahlreichen Angebote entscheiden. Außerdem besuche ich meine Eltern regelmäßig, sodass mir die Landluft bis heute noch nicht ganz abhanden gekommen ist. Es ist richtig schön, wenn man sich mal von der Stadt verabschieden kann. Aber Dresden ist mit ihren alten Bauwerken und der Frauenkirche wirklich eine sehr schöne Stadt, in der man gut leben kann.

Freitag, 14. Oktober 2011

Ein Sommerjob

Als Jugendlicher habe ich mir nie vorstellen können mal als Dachdecker zu arbeiten. Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich selbst überhaupt nicht in einem Handwerksberuf gesehen. Doch als ich mit der Schule fertig war, gestaltete sich das Angebot an Ausbildungsplätzen noch ein bisschen anders wie jetzt. Man musste ganz einfach nehmen, was man bekommen hat. Ich hatte mich für Ausbildungen in ganz verschiedenen Berufen beworben und habe schließlich zuerst die Lehre zum Dachdecker angeboten bekommen. Alles in allem macht mir die Arbeit jetzt schon Spaß, doch es ist natürlich fast ein reiner Sommerjob. Im Winter bin ich jedes Jahr wetterbedingt arbeitslos. Das ist nicht gerade angenehm, doch mit den Jahren lernt man sich ein finanzielles Polster für die Wintermonate aufzubauen. Mein Chef hält den Arbeitsvertrag im Winter nicht aufrecht, sondern entlässt seine Mitarbeiter. Erst im Frühjahr bekommen wir dann wieder einen entsprechenden Vertrag. Ich finde dieses Agieren eigentlich in Ordnung.